14 April, 2007

Brückenschlag

Der Lahnsteg zum Biedenkopfer Festplatz Bleiche steht wieder. Die 30 Meter lange und 2,5 Meter breite Holzbrücke auf der Bleiche wird vom Technischen Hilfswerk Biedenkopf jedes Jahr im Frühjahr im Zuge des Ausbildungspunktes "behelfsmässige Übergänge" aufgebaut und im Herbst wieder abgebaut.

Aufgrund Ihrer leichten Bauweise ist die Brücke den Wassermengen bei Hochwasser nicht gewachsen und wird daher im Herbst wieder demoniert. Der Aufbau erfolgt im Auftrag der Stadt Biedenkopf.

Die Grundlage des Steges sind sieben Stützelementeücke, aus sogenannten Pfahljochen, die jedes Jahr wieder neu in den Grund der Lahn eingetrieben werden müssen. Darauf bilden Balken die Längsverbindung von Pfahljoch zu Pfahljoch. Auf diesen Balken wird dann der aus Bohlen bestehende Belag verschraubt, über den Radfahrer und Fußgänger die Lahn überqueren können.

Etwa fünfzehn Helfer bauten am Freitag und am Samstag mit einem Aufwand von insgesamt ca. 200 Stunden.

Der Bau der Brücke gilt trotz der langen Tradition jedes Jahr wieder aufs Neue als Herausforderung. So ist immer wieder der aktuelle Wasserstand und die Aussentemperatur entscheidend für den Termin und den Verlauf des Brückenaufbaus.
Für dieses Jahr steht die Brücke erst mal wieder in der gewohnten Form und wartet darauf, von den Biedenkopfer Bürgern rege benutzt zu werden.

07_04_14_Brücke_Bleiche

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01 April, 2007

Prüfung bestanden!

28 Helferinnen und Helfer aus 8 THW-Ortsverbänden mussten am Samstag, den 31.03.2007 in Biedenkopf unter Beweis stellen, dass sie das Zeug zum ehrenamtlichen THW-Helfer haben.
Um aktiv an Einsätzen des Technischen Hilfswerks teilnehmen zu können, muss jeder Helfer theoretische und praktische Kenntnisse mitbringen. Diese Kenntnisse werden dem Helfer in einer 75stündigen Basisausbildung 1 von erfahrenen Helfern des jeweiligen Ortsverbandes vermittelt. Die Inhalte der Ausbildung gliedern sich in 11 Lernabschnitte und beinhalten unter anderem Grundlagen für die Personenrettung, den Umgang mit der Motorsäge, das Bewegen von Lasten, den Umgang mit Leitern, Holz-, Gesteins- und Metallbearbeitung sowie den Umgang mit Rettungsschere und -spreizer.
Um einen einheitlichen Wissenstand und damit eine einheitliche Qualität der Ausbildung zu gewährleisten, müssen die angehenden Helferinnen und Helfer in einer Prüfung auf Geschäftsführerebene ihre Kenntnisse unter Beweis stellen. Der THW-Geschäftsführerbereich Gießen umfasst insgesamt 11 Ortsverbände. Bei dieser Prüfung kamen die Helfer aus den acht Ortsverbänden Gießen, Wetzlar, Dillenburg, Limburg, Grünberg, Korbach, Frankenberg und Biedenkopf. Nach einer theoretischen Prüfung wurden die Helfer in Gruppen zu je 4 Personen eingeteilt, wobei keine Gruppe Helfer aus dem gleichen Ortsverband enthalten darf. Damit wird gewährleistet, dass die Helfer in der Lage sind, im Einsatz auch mit Helfern aus anderen Ortsverbänden zusammenzuarbeiten. An sieben Stationen mussten die Helfer dann Aufgaben in Teams lösen. Die Aufgaben decken den in der Basisausbildung 1 vermittelten Stoff ab und repräsentieren die Grundkenntnisse, die von jedem THW-Helfer erwartet werden. Erst mit bestandener Prüfung wird aus einem Helferanwärter ein Fachhelfer, der jetzt auch an Einsätzen des Technischen Hilfswerks teilnehmen darf.
Damit die Prüflinge, Prüfer und Betreuer auch optimal versorgt werden konnten, war der Ortsverband Limburg unter anderem mit seiner mobilen Feldküche angereist und sorgte so für das leibliche Wohl der Helfer.
Insgesamt waren so rund 80 THW-Helfer im Einsatz, um die Prüfung reibungslos abzuwickeln.


Eine Bildergalerie kann man hier finden:
Prüfung der GA März '07 Biedenkopf

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