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Am Sonntag Abend wurde die Fachgruppe
Elektroversorgung des Technischen Hilfswerkes in Biedenkopf alarmiert,
um die durch den heftigen Wintereinbruch vom Strom abgeschnittene
Bevölkerung im Münsterland mit Notstrom zu versorgen. Die Fachgruppen
Elektroversorgung des Technischen Hilfswerks verfügen dazu über
Netzersatzanlagen, mit denen eine Einspeisung in das öffentliche Netz
möglich ist. Der Ortsverband Biedenkopf wurde gegen 16.30 Uhr von der
zuständigen THW- Geschäftstelle in Giessen über einen möglichen Einsatz
in Kenntnis gesetzt. Die Alarmierung der Helfer erfolgte dann über
Funkalarmempfänger gegen 16.40Uhr. Wenig später erfolgte dann die
Beladung der Ladebordwand der Elektrofachgruppe mit dem benötigten
Material und einer Grundverpflegung für 48 Stunden, in denen die Helfer
sich zunächst autark versorgen können müssen. Zunächst stellt der
Ortsverband Biedenkopf mit den Helfern Andreas Wendt, Pascal Wagner und
Sascha Thome die angeforderte Rumpfmannschaft von drei Helfern. Der
eigentliche Einsatzbefehl erfolgte dann telefonisch gegen 19.30Uhr. Die
Helfer verließen gegen 20.00 Uhr die Unterkunft des THW- Ortsverbandes
Biedenkopf mit der Ladebordwand und der 175 kVA- Netzersatzanlage, in
Richtung Münster. Dort erreichten Sie gegen 23.00 Uhr den
Bereitstellungsraum in Münster. Von dort aus wurden sie noch gegen
Mitternacht in eine Bauernschaft ca. 12km von Cosfeld entfernt verlegt.
Seit ihrer Ankunft versorgen Sie die Bauernschaft mit Strom. Wie lange
der Einsatz dauern wird, ist z.Zt. noch nicht bekannt.
Dass Helfer aus Biedenkopf im
Münsterland im Einsatz sind, hängt mit der Organisation des THW als
Bundesanstalt zusammen. Dadurch ist es möglich, schelle und
unkomplizierte Hilfe auch über die Grenzen der Bundesländer hinweg zu
leisten. |

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